Martin’s posterous

Arztbriefschreibung mit LMZ Soft

Ich sollte wirklich nicht so kritisch sein. Wenn man mit unserem LMZ-Superprodukt einen Arztbrief schreiben will (und wer will dies als Arzt schon), wird man durch zahlreiche Fehlermeldungen unterhalten. Wenn man wollte, könnte man sicher sehr viel über Speicherverwaltung lernen.
Nun gibt es einen so offensichtlich einfachen Trick, mit dem man die Anzahl der Abstürze und verlorenen Briefe halbieren soll.

Statt nun mit dem Modul Arztbriefschreibung zu schreiben, soll ich LMZ MIC verwenden. Dort bloss nicht auf Arztbriefschreibung sondern auf "Schriftverkehr" klicken. Dann auf ein Symbol neben dem Word-Icon klicken. Und schon soll es funktionieren. Vielleicht.

Wie gesagt, wir sind noch in der Anfangsphase. Erst über 3 Jahre und Time is running.

Unglaublich, wenn man nach seinem Urlaub diese Erklärung als "Lösung" präsentiert bekommt, oder ?

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Advent, Advent

Eigentlich ist es immer noch genauso wie im Sommer. Wirklich anwenden kann ich MIC von LMZ immer noch nicht. Einen Arztbrief zu schreiben ist immer noch eine Aufgabe, die besondere Erfahrungen in copy und paste bei Word erfordert. Immerhin muss ich ja nicht die Buchstaben erst aus der Zeitung ausschneiden, dann auf Papier kleben und dann einscannen. Ich sollte also nicht jammern.

Nur würden sich halt die Ärzte und auch die Rentenversicherung freuen, wenn sie auch mal einen Bericht erhalten würden....

 

 

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Bitte nicht abspeichern

Ich muss einen Arztbrief auf dem Reha-Formular der Rentenversicherer schreiben.

 

Ich habe jetzt die klare Anweisung von unserem Servicepoint erhalten, bloss die Texte auf dem Formular nicht zu speichern. Sie wären hoffnungslos verloren.

Das ist auch die Erfahrung, die ich mit dem Modul Arztbriefschreibung und den Rentenversicherungsberichten immer wieder gemacht habe. Bloss nicht auf die Diskette als Symbol für Abspeichern geraten.

 

Klar. So arbeitet man mit einem Krankenhausinformationssystem ....

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LMZ KIS ist flexibel

Schön, wenn eine Software mitdenkt, oder ?

Gestern war es so, dass ich bei meinen Einzelterminen auf den Plänen der Patienten 4 verschiedene Raumangaben hatte. Dabei finden die Termien bei mir halt immer in meinem Arztzimmer statt. Das Programm empfahl den Patienten aber offensichtlich, mal etwas genauer die Klinik kennenzulernen und sowohl bei der Leitenden Oberärztin, im Körpertherapieraum oder einem Gruppenraum auf mich zu warten.

 

Schade, dass ich diese Flexibilität in der Patientendisposition nicht so richtig wertschätze. Immerhin gab es ein grosses Lob von unserer Patientendispo, weil ich die Patientendaten für die nächste Woche so schön eingeben habe.

Und massive Kritik von der Hälfte der Patienten, weil sie - entgegen meiner Verordnung - keinen Termin bei mir haben.

Das sind sicher nicht allein Probleme der Software, sondern der Anwendung bzw. Einstellungen. Wir sind halt noch in der Startphase im Umgang mit LMZ Soft MIC und nach 2 Jahren sollte man noch nicht erwarten, dass diese Kinderkrankheiten beseitigt sind. Klar. Kinder brauchen ja auch 18 Jahre, bis sie gross sind.

 

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Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld

Wenn man mit LMZ arbeiten muss, wird man immer wieder von einem Cartoon-Männchen an einem Computer sitzend zur Geduld aufgefordert. Davon braucht man gehörig viel. Sehr viel. Und noch mehr.

Ich disponiere heute Termine für die nächste Woche mit Patienten. Wenn das System LMZ MIC wenigstens schon läuft, muss ich

- Unter "Eigene Patienten" den Patienten suchen

- Die Akte aufrufen

- zu Verordnungen gehen

- dann auf den Unterbereich Ärzte gehen und ein Scroll-Menü bis zu den psychotherapeutischen Leistungen der Ärzte gehen

- Auswählen was ich haben möchte und markieren, in ein Feld "rüberziehen". Das klappt meistens nicht, so dass man es wiederholen muss.

- dann öffnet sich ein weiteres Fenster, wo ich die Anzahl der Verordnungen angeben soll. Da es aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, für mehrere Wochen die Termine zu machen, also nur noch

- die richtige Woche raussuchen

- in ein weiteres Feld eine 1 und die

- Anzahl der Anwendungen auf 1 setzen

- Akte schliessen.

In quasi jedem dieser Zwischenschritte wird man freundlich zur Geduld aufgefordert.

 

Leider muss ich das heute für ca 25 Patienten wiederholen.

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LMZ-Softwareingenieur beklagt sich über seine Anwender der KIS-Software MIC

Heute hat sich nun Herr Röppischer von der Firma LMZ Soft über mich bei Xing beklagt. Ich würde als Endanwender nicht mitarbeiten.

Richtig. Mit dem Kliniksystem von LMZ kann man bei uns in der Klinik eben nicht mitarbeiten. Dabei ist es mir völlig egal, ob das Programm grundsätzlich arbeiten könnten.

Ich selber bin nur einfacher Arzt. Ich kann nicht die Software-Einrichtung bzw. Anpassung kontrollieren oder verändern. Dafür haben wir eine halbtags tätige Informatikerin angestellt, die mit der Firma LMZ im Kontakt steht.

 

Nach über 2 Jahren Einrichtungszeit würde ich aber eben doch mal mit dieser Software arbeiten können. Sie bestimmt einen Grossteil meiner Arbeitszeit und verursacht dauernd Fehlermeldungen.

 

Angeblich seien andere Ärzte in den anderen Kliniken, die mit LMZ-Soft arbeiten kooperativer. Na dann, dann melden Sie mir mal die Kollegen, die damit vernünftig arbeiten können.

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Disposition von Patiententerminen klappt

Es ist ja nicht so, dass mit dem Programm MIC der Firma LMZ nur Probleme auftreten. Gestern hat es nach über 2 Jahren und ca einer halben Stunde Arbeit unserer EDV-Fachkraft geklappt, dass ich als Arzt einen Termin für die nächste Woche mit einem Patienten disponieren konnte. Keine Ahnung, warum diese Termine sonst immer verloren gegagen sind oder eben die unterschiedlichen Zugriffsrechte es verhindern, dass die Anmeldungen auch umgesetzt werden.

o.K.

Es hat geklappt. Verlassen darauf tut sich aber bei uns NIEMAND. Das ist das Problem mit der Software. Manchmal funktioniert etwas und keiner weiss, warum. Dann wieder nicht. Und wieder weiss niemand, warum nicht.

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Kliniksoftware Erfahrungsbericht eines Arztes

Dies ist mein erstes Posting für ein Online-Tagebuch mit meinen Erfahrungen mit den täglichen Stärken und Schwächen eines Klinikprogramms der deutschen Firma LMZ. Seit ca 2 Jahren wird bei uns in einer Rehabilitationsklinik ein Softwareprodukt eingeführt, das u.a. auch Module für die Patientenakten bzw. Arztbriefschreibung enthält. Aber auch die Patientendisposition und sicher auch die Buchhaltung werden von diesem System verwaltet.

Um die weitere Entwicklung dieser Anwendung für mich zu dokumentieren, werde ich Fortschritte in unregelmässigen Abständen darstellen und beliebte wiederkehrende Fehlermeldungen des Systems vorstellen. Ich bin nicht für die technische Realisierung bzw. Fehlersuche zuständig, ich bin nur Endanwender. Unser Haus hat 80-90 Betten und ist im psychosomatischen Rehabiliationsbereich angesiedelt.

Ich freue mich über den möglichen Austausch mit weiteren Anwendern von Kliniksoftware und sehe der konstruktiven Weiterentwicklung mit freudiger Erwartung entgegen.

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